Erkenntnis #3: Mach, worauf du wirklich Bock hast!

 

Als ich damals den Gedanken hatte, Personal Trainer zu werden, wurde ich von vielen belächelt. Einige dachten vermutlich, ah ja, spannend, mal schauen, was ihr in 3 Wochen neues einfällt.

Jeder der mich kennt weiß, dass ich mich schnell für ziemlich viel begeistern kann, nicht an allen Sachen bleibe ich dann mit vollstem Ehrgeiz dran. Manche Sachen ziehe ich vernünftig zu Ende, an anderen verbeiße ich mich. Chinesisch währen der Uni war wohl eher Kategorie 1, der Plan Personal Trainerin zu werden eben Kategorie 2.

 

Als ich selber in der Rehaphase war, viel es mir unglaublich schwer, jemanden zu finden, der mich durch gezielte Trainingsreize wieder aufbaut und meine Bewegungseinschränkungen minimiert. Dank www hat man zwar 9237409237 Möglichkeiten und Anlaufpunkte, aber wer oder was ist gut und wem vertraut man sich an?

 

Mein damaliger Gedanke: es gibt eine Lücke zwischen Medizin und Fitness, kann ja nicht sein, dass ich die einzige bin, der es so geht.

Nachdem ich mich also ein paar Tage sehr ausführlich damit beschäftigt hatte stand der Beschluss: Job kündigen, Trainer Lizenzen machen und alle Energie in die Thematik Rehabilitations- und Trainingssysteme stecken.

 

Es ist erstaunlich, wie viel Energie man aufbringen kann, wenn man einmal etwas gefunden hat, worauf man wirklich Bock hat.

Schon sind all die Weiterbildungen, die Prüfungen nur noch eine kleine Hürde auf dem Weg zum großen Ganzen.

 

Ich kann jede und jeden nur ermutigen: Mach, worauf du wirklich Bock hast.

 

Auch wenn dich alle anfangs für bekloppt halten – lieber ein bisschen bekloppt als nie den Mut aufzubringen und zu versuchen, was einen wirklich antreibt.

 

Die Leute, die mich damals belächelt und gesagt haben, Luise, du wirst also jetzt Sportlehrerin, belächle ich heute und denke mir meinen Teil.

 

 

Also, ganz entscheidend: Erkenntnis #3: Mach, worauf du wirklich Bock hast!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0